Nikotin Fakten Halbwahrheiten und Lügen


Fakten

Nikotin besitzt die chemische Summenformel C10H14Nist somit ein Alkanoid.
Alkanoide wirken psychotrop auf das Gehirn. Durch die Aufnahme in den Blutkreislauf verändert sich der Stoffwechsel.
Auch Koffein C8H10N4O  gehört chemisch zur gleichen Stoffgruppe und beide ähneln sich in der Wirkung sehr.
Nikotin wird bei der Zigarette durch den Gasaustausch in der Lunge sehr schnell (binnen 10-20 Sekunden) ins Blut aufgenommen und entwickelt dann seine Wirkungen, die bei Rauchern und Dampfern geschätzt werden:

  • Ausschüttung diverser Substanzen in den Blutkreislauf:
    • Adrenalin (Puls, Aktivität)
    • Dopamin (Antriebssteigerung, Motivation)
    • Serotonin (komplexe Auswirkungen auf das Herz/Kreislaufsystem)
    • Histamin (regt die Darmtätigkeit an)
  • Daraus resultierende Effekte:
    • schnellerer Herzschlag
    • Verengung der peripheren Blutgefäße
    • Erhöhung des Blutdrucks
    • Steigerung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit
      • gesteigerte Aufmerksamkeit
      • gesteigerte Gedächtnisleistung
      • positive Wirkung bei:
        • Morbus Parkinson
        • Alzheimer

Die negativen Auswirkungen der Inhaltsstoffe im Tabakrauch sind unbestritten.
Diese extrem gesundheitsschädlichen Stoffe fehlen im Dampf einer E-Zigarette (ein Unwort!) entweder völlig oder sind nur in einer gesundheitlich völlig unbedenklichen Menge vorhanden:

  • Kohlenmonoxyd
  • Teer
  • feste Kohlenstoffpartikel
  • Formaldehyd
  • Blei
  • Nitrosamine (stärkste krebsauslösende Substanzen)

Wie auch durch wirklich unabhängige Studien in England belegt werden konnte ist das Dampfen um mindestens 95% weniger gesundheitsschädlich als das Rauchen von Tabakwaren – auch wenn man das Dank der bald in Kraft tretenden TPD2 bald nicht mehr sagen darf, um nicht für den Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen zu werben…

Halbwahrheiten

 

Nikotin macht extrem süchtig

Es gibt keine Nikotinsucht. Die gab es nie und wird es auch nicht geben. Professor Michael-Bernhard Mayer, Toxikologe an der Uni Graz hat hierzu gesagt:

Nikotinpflasterjunkies sind äußerst selten.

Dazu muss man sich einfach nur vorstellen, über einen längeren Zeitraum Nikotinpflaster zu benutzen.
Es gibt keinen Fall, in dem ein Raucher zum Ex-Raucher aber zum Nikotin-Pflasterjunkie mutiert ist.
Das man eine (angebliche) Sucht mit der süchtig machenden Substanz entwöhnt ist einfach absurd.
Als Junkie wechselt man in dem Fall nur den Dealer – weg von den Tabakkonzernen zur Pharmafia – aber es nützt nichts. Denn nicht das Nikotin macht süchtig, sondern die Monooxidasehemmer: diese verhindern den Abbau des Dopamins – das Glücksgefühl hält somit länger an.

Passivrauch

Um das Rauchen aus Kneipen und öffentlichen Räumen zu verbannen wurde neben dem tatsächlich vorhandenen, unangenehmen Geruch des Qualms der Mythos der Schädigung durch das Passivrauchen gezielt manifestiert. Es gibt jedoch keinen einzigen belegbaren Beweis, dass Passivrauch schädlich ist. Aber das ist ja auch nicht nötig, wenn das oft genug von ‚zuverlässiger Stelle‘ wiederholt zum Besten gegeben wird, dass der Nichtraucher vor den (imaginären) Schäden durch Passivdampf zu schützen ist.
In Restaurants kann ich das durchaus verstehen, dass man sich das Aroma des 3-Gängemenüs nicht durch den Qualm der Zigarre am Nebentisch versauen lassen will – aber auch hier hätte das Hausrecht ausgereicht oder der fehlende Aschenbecher auf dem Tisch…

Lügen

E-Zigaretten sind zur Rauchentwöhnung ungeeignet, weil sie die Rituale, wie das Inhalieren aufrecht erhalten.

Was?
Nur weil ich etwas inhaliere (Dampf) wird der E-Zigarette die Möglichkeit der Rauchentwöhnung abgesprochen?
Hier fährt wieder der Lobbyismuszug vor und hält Einzug ins Hirn unserer Volksvertreter.
Es ist genau umgekehrt!
Wie jeder Dampfer weiss, der komplett umgestiegen ist:
Genau durch diese Aufrechterhaltung der Rituale und das Konsumieren von Nikotin bekommt der Mensch das, was er haben will: Die positiven Effekte des Nikotins ohne die negativen Folgen für die Gesundheit beim Rauchen von Tabakwaren.

Dampfen ist gesundheitsschädlich

Es fehlt jeglicher Beweis dieser These.
Es ist immer möglich, dass etwas negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Aber es wurde kein Beweis gefunden und es wird auch keinen geben. Diacetyl als Aromastoff in Liquids als Auslöser der Popcornlunge war eine Schlagzeile, die einen bleibenden negativen Eindruck hinterlassen hat, ist aber völliger Unsinn ist, weil die aufgenommenen Dosen viel zu gering sind.
Das einzige, was ich aus einziger Erfahrung sagen kann, ist dass die mehrwertigen Alkohole (Propylenglycol und Glycerin) die Schleimhäute austrocknen, weil sie hygroskopisch sind, also der Umgebung Wasser entziehen. Wer dann in der Nase herum bohrt reisst die Schleimhäute auf und bekommt Nasenbluten.

Langzeitstudien

Jetzt kommen wir mal zur WHO.
Bei allen Voträgen und Aussagen, die die Vetreterin der WHO, Frau Dr. Martina Pötschke-Langer sagt, kommt immer wieder der Hinweis, dass Langzeitstudien fehlen. Allein diese Aussage ist eine Lüge und leicht zu widerlegen:
Es gibt (angeblich) 3 Millionen Dampfer in Deutschland.
Gehen wir mal nur davon aus, dass nur eine Million Ex-Raucher und Nur-Dampfer länger als ein Jahr umgestiegen sind. Hier kommen wir auf eine Million Dampferjahre…

Raucherlunge

Meine Lieblingslüge ist die, der Raucherlunge – einfach, weil ich sie jahrelang selbst geglaubt habe. Dann habe ich mit einer Chirurgin geredet, mit der ich befreundet bin und sie hat mir dann gesagt, dass es eine schwarze Raucherlunge nicht gibt. Diese sieht genauso aus, wie eine Nichtraucherlunge.

Woran erkennt ein Pathologe einen Zigarettenraucher? An den gelben Fingern!

Dampf enthält noch mehr Schadstoffe als Zigarettenrauch

Das war auch eine tolle Meldung, die um die Welt ging. Hier wurden Verdampfer ausserhalb der Spezifikationen betrieben. Das klingt sehr technisch, ist aber sehr einfach:
Die Watte wurde verglußt, also verkokelt. Dabei entstehen Nitrosamine, Kohlenmonoxyd, Rußpartikel. Das nennt ein Dampfer auch Dry-Hit und schmeckt so ecklig, dass man, bereits wenn das Aerosol an der Zungenspitze ankommt, mit Einatmen aufhört. Der eklige Geschmack beginnt schon, wenn der Nachfluss des Liquids nicht in Ordnung ist, es schmeck ‚kokelig‘. Wenn man nun nicht gerade sturzbetrunken ist, wird man sicher darauf verzichten weiter zu dampfen…

Angst, Unsicherheit & Zweifel

Darauf zielt die ganze Arbeit der WHO und des BfR ab.
Immer wieder wird erzählt, dass Nikotin ein Nervengift sei, das zudem stark abhängig macht. Es wird dank der TPD2 auf jedem Liquidfläschchen zu lesen sein:

(2) Die Packungen und Außenverpackungen müssen zusätzlich zu den Anforderungen
nach Absatz 1 den folgenden gesundheitsbezogenen Warnhinweis tragen: „Dieses
Produkt enthält Nikotin: einen Stoff, der sehr stark abhängig macht.“

Wir gehen ja davon aus, dass unsere Volksvertreter vor dem Verabschieden von Gesetzen umfassend informieren. Das tun sie zwar, doch leider erfolgt die Beratung von Personen die nicht neutral sind, sondern die Interessen Dritter vertreten.

Gifte werden als Toxine bezeichnet. Weder Nikotin oder Koffein sind hochtoxisch, aber bei einer extremen Überdosierung kann die letale Dosis erreicht werden. Da die Aufnahme jedoch sehr langsam erfolgt kommt es zunächst erst einmal zu Kopfschmerzen, Muskelzittern und Erbrechen. Der Stoffwechsel baut das Nikotin auch sehr schnell wieder ab, sodass eine tödliche Dosis durch Inhalation oder orale Aufnahme so gut wie ausgeschlossen ist.

Professor Dr. Michael-Bernhard Mayer, Toxikologe an der Uni Graz berichtet von einem Fall, bei der 4 Gramm Nikotin oral aufgenommen wurden:

Es ging ihm wirklich nicht gut. Aber er hat es überlebt!

leider wurde nicht erwähnt, wie schwer der experimentierfreudige Probant gewesen ist…
Im Vergleich soll das Botolinumtoxin gegenüber gestellt werden, ein echtes Nervengift. Dieses erreicht bei Inhalation bereits bei 3 Nanogramm tödliche Dosis – intravenös verabreicht reichen bereits 30 Picogramm pro kg Körpergewicht!

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